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WDR-NRW
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 18:23 Uhr

WDR.de - NRW Kompakt

Nachrichten für Nordrhein-Westfalen

WDR.de - NRW Kompakt

  • — SPD-Chef Gabriel mischt sich bei geplantem Eon-Stellenabbau ein

       (Mittwoch, den 10. August 2011 um 20:43 Uhr)

    Sigmar Gabriel hat Eon davor gewarnt, allein auf Kosten der Arbeitnehmer zu sparen. Der SPD-Chef sagte den Zeitungen der WAZ-Gruppe (Donnerstagausgabe): "Aktionär ist man nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten." Das Unternehmen dürfe die Folgen von Fehlentwicklungen "nicht einseitig" den Arbeitnehmern aufbürden. Gabriel kündigte an, er werde an der Sondersitzung des Eon-Konzernbetriebsrats am Freitag teilnehmen. Der Einladung werde er "selbstverständlich" folgen.

  • — Kohlenmonoxid-Pipeline: Erneute Bürgerbeteiligung geplant

       (Mittwoch, den 10. August 2011 um 20:23 Uhr)

    Anwohner der umstrittenen Kohlenmonoxid -Pipeline des Bayer-Konzerns sollen zu geplanten technischen Änderungen Stellung nehmen dürfen. Diese seien so wesentlich, "dass nach jetziger Aktenlage ein Verfahren mit Bürgerbeteiligung geboten ist", so die Düsseldorfer Regierungspräsidentin Lütkes am Mittwoch. Lütkes rechnet außerdem damit, dass die Pipeline-Gegner gegen das Urteil des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts in Berufung gehen werden. Das habe ihnen zwar in vielen, aber eben nicht in allen Punkten Recht gegeben.

  • — Verletzte Polizisten noch nicht vernehmungsfähig

       (Mittwoch, den 10. August 2011 um 17:13 Uhr)

    Einen Tag nach der Messerattacke eines 21-Jährigen auf zwei Polizisten in Gelsenkirchen herrscht weiter Unklarheit über das Motiv des Angreifers. Die Beamten, die mit einem Notruf mutmaßlich in eine Falle gelockt und niedergestochen worden waren, können noch nicht aussagen. Ihr Zustand lasse das noch nicht zu, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Auch der Angreifer, der von dem 45-jährigen Kommissar in Notwehr angeschossen wurde, ist noch nicht vernehmungsfähig.

  • — Uranfabrik Gronau: Berlin ordnet Sicherheitsüberprüfung an

       (Mittwoch, den 10. August 2011 um 15:56 Uhr)

    Nach dem Stresstest für die deutschen Atomkraftwerke hat die Bundesregierung auch für die Uranfabrik in Gronau eine Sicherheitsprüfung angeordnet. Das gehe aus einer Antwort des Bundesumweltministeriums an den Grünen-MdB Oliver Krischer hervor, berichten die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe am Mittwoch. Der Test wird dem Bericht zufolge von Experten der Entsorgungs- und Reaktorsicherheitskommission ausgearbeitet. Frühestens im Frühjahr 2012 soll er eine Einschätzung über die Sicherheit der Anlage ermöglichen.

  • — Bode lehnt systematische Umweltprüfung bei Fracking ab

       (Mittwoch, den 10. August 2011 um 14:36 Uhr)

    Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) lehnt einem Medienbericht zufolge systematische Umweltprüfungen für Gasbohrungen in tiefem Gestein (Fracking) ab, wie sie die NRWRegierung in einer Bundesratsinitiative vorsieht. Bodes Ministerium verweist nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" von Mittwoch in einem Schreiben an die Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt darauf, dass Fracking in Niedersachsen bis heute in 250 Projekten problemlos angewendet worden sei.

  • — Eon prüft Abbau von weltweit 11.000 Stellen

       (Mittwoch, den 10. August 2011 um 14:09 Uhr)

    Der größte deutsche Energiekonzern Eon prüft den Abbau von weltweit bis zu 11.000 Arbeitsplätzen. Der Vorstand überlege vor allem, im Verwaltungsbereich mittelfristig Stellen zu streichen, teilte die Eon AG am Mittwoch in Düsseldorf mit. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 85.000 Mitarbeiter. Die endgültigen Entscheidungen zum Stellenabbau sollen im Herbst fallen. Bedingt durch Atomausstieg und niedrigere Stromerlöse hat Eon im zweiten Quartal erstmals Verluste geschrieben.

  • — Ausschreibung für Fracking-Gutachen EU-weit gestartet

       (Mittwoch, den 10. August 2011 um 02:20 Uhr)

  • — Kölner Archiv: Stadt erklärt die Bergungsarbeiten für beendet

       (Dienstag, den 09. August 2011 um 22:39 Uhr)

    Fast zweieinhalb Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat die Stadt die Bergungsarbeiten für beendet erklärt. 95 Prozent der Archivalien seien geborgen worden, teilte die Stadt am Dienstag mit. Das Material sei jetzt auf 20 Archive in ganz Deutschland verteilt. Die Restaurierung habe begonnen. Ende des Monats soll der Unglücksort an die Staatsanwaltschaft übergeben werden - zur Ermittlung der Einsturzursache. Das Historische Archiv war am 3. März 2009 zusammengestürzt. Bei dem Unglück starben zwei Männer.

  • — Öko-Produkte: Nachfrage größer als Angebot in NRW

       (Dienstag, den 09. August 2011 um 20:37 Uhr)

    Die Nachfrage nach Bio-Waren aus NRW ist höher als das Angebot. Dies ergab eine Studie im Auftrag des NRW-Landwirtschaftsministeriums und des Westfälisch Lippischen Landschaftsverbandes. Derzeit müssten die Händler in NRW BioLebensmittel importieren, um den Bedarf zu decken, sagte Minister Remmel am Dienstag bei der Vorstellung der Studie. Der Öko-Trend der letzten Jahre sei an NRW "vorbeigeboomt". Die rot-grüne Landesregierung will daher die Vermarktung heimischer Ökoprodukte stärker fördern.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 20:18 Uhr